Red Hot Cancers

Jump- & Swing-Blues

Red Hot Cancers

Im Herbst 1994 treffen die beiden vom Jazz und Rock & Roll kommenden Brüder René und Roman Lieutenant (Schlagzeug und Kontrabass) auf den Gladbacher Blues-Gitarristen Max Hütten und gründen eine Band. Da alle drei Musiker vom Sternzeichen her "Krebs" sind und ihre Musik "heiß und fetzig" ist, ergibt sich der Name fast schon von alleine: Red Hot Cancers.

Die drei schaffen es, ihre unterschiedlichen Einflüsse zu einem eigenen Stil und Sound zu verschmelzen, eine einzigartige Mischung aus Jump- und Swing-Blues mit einer gehörigen Portion Texas-Shuffle und Rock & Roll. Musik, der man sich nicht entziehen kann, weil irgendein Körperteil immer im Takt mit wippt. Die 1997 erschienene CD Bluesabilly Rendezvous ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem in Bordeaux geborenen Musical-Star Thierry Gondet, das von Blues- und Rock & Roll-Nummern in englischer und französischer Sprache, bis hin zu Chanson- und Musical-Adaptionen reicht und im Oktober 1998 den ersten Platz der weltweiten Internet-Charts für Newcomer Bands bei Sound-Click belegt.

Danach sucht und findet die Band in Joe Thomas einen neuen Blues-Sänger. Der in Dallas/Texas geborene Afro-Amerikaner ist ein Live-Performer mit einer ausdrucksstarken Stimme: kraftvoll und emotionsgeladen. Sein Gesang verleiht der Band einen Grad an Originalität und Authentizität, der in der europäischen Blues-Szene nur schwer zu finden ist. Mit der 2001 erschienene CD Bad Boogie Fever legen die Red Hot Cancers & Joe Thomas ein "wirklich unterhaltsames Album vor, dass uneingeschränkt empfohlen werden kann" (Blues News 26-2001) und bringen "musikalisch hochwertig zehn starke eigene Songs und vier Cover von Freddy King bis Otis Rush" (Crosscut Records Catalog 2002).

Als Joe Thomas Ende 2006 an den Folgen einer schweren Krankheit stirbt, verlassen Roman und René Lieutenant die Band und sind in Folge bei Little Roger & The Houserockers bzw. den Ballroom Rockets erfolgreich. Nach einer zweijährigen Auszeit geht Max Hütten dann Anfang 2009 mit Klaus Hermanns (Bass) und Frank Lohmar (Schlagzeug) mit einer neuen Ausgabe der Cancers an den Start, die in den folgenden Jahren um Markus Steinhauer (Saxophon) und Reinhard Gries (Klavier) erweitert wird. Anfang 2016 wird es wieder Zeit für eine musikalische Erneuerung und Max Hütten und Reinhard Gries holen Rien Kolkman (Kontrabass) und Michel Schallenberg (Schlagzeug) in die Band. Als Gäste kommen dann u. a. Erich Ermeding (Saxophon) und Hanns-Georg Rybak (Harp) dazu. Auch in der neuen Besetzung werden die Red Hot Cancers weiterhin mit ansteckender Spielfreude und ausgeprägter Bühnenpräsenz die Herzen ihres Publikums im Handumdrehen erobern. Ihr eleganter und swingender Sound der 40er und 50er Jahre mit einer gehörigen Portion Rock & Roll ist eine erstklassige Party-Musik und macht ein Konzert der Red Hot Cancers zu einem Erlebnis.